Der Geist wendig, der Körper gelenkig, das Leben lebendig.

Auf den Punkt gebracht stellen wir in unserer Übungspraxis
  • die Qualität über die Quantität: d.h. koordinierte Bewegungen, gleichmäßiger Atem & achtsamer Umgang mit dem Körper statt leistungsorientierter Übungskomplexität & -intensität
  • die Funktion über die Form: d.h. es zählt die positive innere Wirkung & Veränderung, die durch die Āsanas erreicht wird und nicht die scheinbar perfekte Ausführung ihrer äußeren Form
  • die Korrektur über die Kompensation: d.h. fehlerhafte Bewegungen & Ausführungen korrigieren statt durch Ausgleichsbewegungen kompensieren und damit Verletzungen provozieren
  • die Dynamik über die Statik: d.h. achtsames Wiederholen von Bewegungen statt langes unbewegliches Verharren in einer Position
  • die Ergänzung über die Ersetzung: d.h. schulmedizinische Maßnahmen werden durch Yoga ergänzt statt ersetzt
  • die Prozess- über die Zielorientierung: d.h. flexibles und sukzessives, am Übungsfortschritt orientiertes Vorgehen statt Abarbeiten vorab festgelegter zielfixierter Übungsabfolgen

Wie machen wir Yoga?


In individuellen Einzelstunden und 2x pro Woche in 90-minütigen Kleinkursen unter fachkundiger Anleitung unseres erfahrenen Yoga-Lehrers und medizinischen Masseurs Gábor Horváth.

Wir praktizieren die Variante des körperorientierten Hatha-Yoga und folgen dabei zwei grundlegenden Prinzipien: Viniyoga & Vinyāsa Krama.

heißt übersetzt „Yoga auf eine besondere Weise anzuwenden“ und steht für die kompetente, individuelle & kreative Anpassung von Yoga-Konzepten und Übungen an jeden einzelnen Menschen unter Berücksichtigung seiner persönlichen physischen & psychischen Voraussetzungen, Einschränkungen und Potenziale.

Das bedeutet, dass aus der Vielzahl an gleichwertigen Übungsvarianten immer die Variante ausgewählt wird, die den spezifischen Bedürfnissen des jeweils Übenden am besten entspricht.

Oft sind dies einfache, wenig spektakuläre Übungen, vereinfachte Abwandlungen anspruchsvollerer Praktiken sowie Übungsvarianten mit Hilfsmitteln (Gurte, Decken, Stühle, Holzblöcke).

bezeichnet die besondere Anordnung der einzelnen Übungen in sinnvollen, aufeinander aufbauenden Schritten und zwar sowohl im jeweils aktuell praktizierten Übungsprogramm als auch in der Abfolge verschiedener Übungssequenzen über mehrere Monate.

Dabei wird stets in kleinen Schritten vorgegangen und die Entwicklung des Übenden optimal berücksichtigt. Durch den Einsatz von einfachen, vorbereitenden Übungen werden komplexere, anspruchsvollere Varianten ermöglicht und Verletzungsrisiken minimiert.

Darüber hinaus wird durch Ausgleichsübungen einer einseitigen Be- und Überlastung vorgebeugt und Ungleichgewichten entgegengewirkt.

Herzlich Willkommen sind Anfänger, Wiedereinsteiger und Praktizierende ob mit oder ohne eigener Yoga-Matte, in bequemen Sportklamotten, mit Neugier auf den eigenen Körper & Lust an der Bewegung.

1Für wen ist Yoga?
Für Mann & Frau, jung & alt, berufstätig & pensioniert, sportlich aktiv & körperlich eingeschränkt, nervös & entspannt, seelisch im Gleichgewicht & emotional gestresst.

Für alle durchschnittlich gesunden Menschen, die lebenslang in Bewegung sein & aktiv etwas für den Erhalt ihrer körperlich-geistigen Gesundheit tun möchten. Die Praxis des Yoga ist unabhängig von Geschlecht, Alter & Lebensphase, Kondition & Gewicht sowie körperlicher Kraft & Beweglichkeit. Sie verlangt keine spezifischen sportlichen oder meditativ-spirituellen Fähigkeiten und kann gerade bei seelisch-geistiger Angespanntheit, nervöser Unruhe & emotionaler Unausgeglichenheit ausgeübt werden.

2Für wen ist Yoga nicht?

Für Personen mit bestimmten medizinisch-psychologischen Kontraindikationen wie etwa Psychosen, stark instabiler Persönlichkeit, starker Immunschwäche, nicht hinreichend regenerierten Bandscheibenvorfällen sowie fortgeschrittener Demenz. (siehe auch: Deutsche Gesellschaft für Entspannungsverfahren www.dg-e.de)

3Was ist Yoga?
Yoga ist eine indisch-philosophische Lebenslehre, deren gesundheitsfördernde Wirkung auf Körper & Geist wissenschaftlich* belegt ist. Sie vereint Übungen für Kopf & Körper zu einer ganzheitlichen Schulung des Menschen und ist Selbstfürsorge, Bewegungslehre & Prävention in Einem.

Das Wort Yoga hat seinen Ursprung im Sanskrit und bedeutet übersetzt so viel wie „Integration“ und „Vereinigung“, aber auch „Anschirren“ bzw. „Anbinden“ und bezeichnet eine enge Verbindung zwischen Körper & Geist, Lehrendem & Übendem sowie die Anbindung an eine höhere Kraft. Unter dem Begriff Yoga findet sich eine heterogene Vielfalt unterschiedlicher Konzepte, Schulen, Richtungen & Entwicklungen**, die sich in ihren Ausprägungen und Schwerpunkten unterscheiden. Ihnen allen gemeinsam ist der Übungscharakter des Yoga, der im Wesentlichen auf 3 Arten von Übungen basiert:

  • Bewegungsabläufe & Körperhaltungen = Āsanas
  • Atemübungen = Prānāyāma
  • Meditationsübungen = Samyamas

Die regelmäßige und angemessene Ausführung dieser auf die individuellen Bedürfnisse des Übenden zugeschnittenen Praktiken ist die Basis aller dem Yoga zugeschriebenen Wirkungen. Erst durch das aktive Üben können Impulse gesetzt, Veränderungen bewirkt und Ziele erreicht werden.

*Studien und Infos zur Wirksamkeit von Yoga: The International Association of Yoga Therapists http://www.iayt.org/
**Informationen zu den einzelnen Yoga-Richtungen in: Feuerstein, G. & Payne, L. (2011): Yoga für Dummies. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Weinheim: Wiley-VCH Verlag

4Was ist Yoga nicht?

Yoga ist keine Religion, seine Konzepte und Übungen haben sich außerhalb religiöser Zusammenhänge entwickelt. Yoga ist offen für alle Menschen, unabhängig von Weltanschauung & Glaubensvorstellung. Obwohl viele Konzepte des Yoga schon früh in Strömungen des religiös-hinduistischen Denkens eingeflossen sind, ist Yoga vor allem eines: ein komplexes Übungssystem mit einer Vielzahl physiologischer, psychologischer, sozialer und spiritueller Facetten.

5Was kann Yoga?

Achtsam ausgeführte Haltungs-, Bewegungs-, Atem- und Entspannungsübungen verbessern das Gefühl für & den Umgang mit dem eigenen Körper; sie trainieren Muskelkraft & Flexibilität, beruhigen den Geist & erhöhen das Wohlbefinden. Außerdem haben sie lindernde Wirkung bei Ängsten, Depressionen, Zwängen und psychosomatischen Beschwerden.

Das regelmäßige Praktizieren der 3 Yoga-Übungsarten (Āsanas, Prānāyāma, Samyamas) erfüllt vor allem 3 Funktionen:
  • Prävention & Vorbeugung: Stärkung der Abwehrkräfte, frühzeitiges Erkennen & Vermeiden von Fehl- oder Schonhaltungen, von Kompensationsbewegungen sowie körperlich-seelischen Disharmonien
  • Impulssetzung & Intervention: aktive & aktivierende Unterstützung bei der Neuausrichtung des ins Ungleichgewicht geratenen Systems; Verbesserung des gesunden Zusammenspiels von Körper & Geist, von Bewegungs- & Halteapparat und von muskulo-skelettalen & neuronalen Strukturen
  • Verständnis & Akzeptanz: Weiter- bzw. Neuentwicklung der eigenen Körperkompetenz durch achtsam-konzentrierte Bewegungen; Förderung des bewussten (Neu-) Kennenlernens & Wahrnehmens der eigenen Körpersignale sowie des (selbst-)fürsorglichen Umgangs damit

Yoga kann Prozesse der positiven Selbstregulierung anregen, die auf verschiedenen Ebenen & in unterschiedlicher Ausprägung wirken können, z.B. bei der Reduktion von Verspannungen & Stress, der Harmonisierung von neurovegetativen & neuromuskulären Prozessen, der Stärkung von psychischen Widerstands- & körperlichen Abwehrkräften, der Erhöhung des allgemeinen Wohlbefindens, der Reduktion von Angst- & Depressionszuständen sowie der Steigerung von Geduld & Akzeptanz im Umgang mit dem eigenen Selbst, mit alltäglichen Problemen, gesundheitlichen Einschränkungen oder körperlichen Schwächen.

6Was kann Yoga nicht?
Yoga kann nicht mit einer bestimmten Körperhaltung oder Übung eine eindeutig definierbare Wirkung erzielen.

Im Yoga gibt es nicht DIE EINE Übung, die den Rückenschmerz heilt, die Verdauung verbessert oder die Schilddrüse anregt. Derartige Wirkversprechen basieren auf einem mechanistischen Menschenbild, das den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die komplexen körperlich-geistigen Funktionszusammenhänge des menschlichen Organismus nicht gerecht wird.

Der Mensch ist ein sich selbst organisierendes, hochkomplexes, vitales und damit wandlungs- & anpassungsfähiges System, dessen physiologische, psychische, hormonelle und neurovegetative Wirk- & Steuerungsmechanismen durch (un-)bewusste Impulse in die eine oder andere Richtung beeinflusst werden können: von Gleichgewicht zu Ungleichgewicht, von Entspannung zu Spannung, von Beweglichkeit zu Unbeweglichkeit, von Gesundheit zu Krankheit und umgekehrt.

Dafür bietet Yoga eine Vielzahl an Übungsvarianten, die im Körper gezielt positive Impulse setzen und dadurch dessen Umstimmung, Neujustierung & Harmonisierung erreichen können.

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